Betriebsorganisation

Wenn der Chef krank ist, steht alles still. Das muss nicht so sein!

Augusto Capece 1 Min. Lesezeit

Ist der Chef krank, steht in vielen Betrieben alles still: Anrufe, Angebote und Entscheidungen warten auf eine einzige Person.

Mittwoch, 7 Uhr morgens. Der Chef hat Fieber. Er meldet sich krank. Und dann: Anrufe. „Wo liegt das Angebot für Kunde Becker?”, „Wer weiß, ob die Materiallieferung heute kommt?” Drei Stunden später arbeitet der Chef vom Bett aus.

Wenn der Chef krank ist: Warum alles an ihm hängt

Es ist keine bewusste Entscheidung. Der Betrieb fängt klein an, der Chef macht alles selbst, das ist normal. Dann wächst das Team, aber das Wissen bleibt im Kopf des Chefs. Weil es schneller geht, selbst zu antworten als zu erklären.

Was auf dem Spiel steht

  • Urlaube, in denen das Telefon trotzdem klingelt
  • Entscheidungen, die warten, bis der Chef Zeit hat
  • Mitarbeiter, die selbstständig sein könnten, es aber nicht sind
  • Ein Betrieb, der nicht skaliert, weil jede Aufgabe beim Chef landet

Was wirklich hilft

Auftragsstatus sichtbar machen. Wenn jeder sehen kann, wo welcher Auftrag steht, müssen sie nicht mehr fragen.

Wichtige Absprachen dokumentieren. Kundeninfos, laufende Projekte, Besonderheiten; schriftlich und für alle zugänglich.

Klare Stellvertretung definieren. Wer entscheidet was, wenn der Chef nicht da ist?

Der Test

Was würde passieren, wenn du morgen zwei Wochen weg wärst und nicht erreichbar? Die Antworten zeigen, wo die Abhängigkeiten liegen.

Unser kostenloser Digital-Check zeigt dir, was konkret getan werden kann.

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Augusto Capece, Gründer von Operintell
Augusto CapeceGründer von Operintell
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